Im letzten Drachenjahr erhoben sich die Char-Stämme gegen die Statthalter Yeahrs in ihrem Gebiet. Unter dem Clansfürsten Sanazir gelingt ihre Vertreibung und die Einigung des Landes. Aus bisher ungeklärten Gründen weigerte sich jedoch Sanazir, sich dem Zug Yaks und seiner Verbündeten in den fernen Osten anzuschließen. Ar-Charad erkannte auch niemals die Oberherrschaft des jungen Yaverit an. Seine Großfürsten verfolgten jedoch über die Jahrhunderte hinweg vor allem eine Politik der maritimen Südexpansion und der Erschließung der großen Urwälder. Aktuelle Gerüchte besagen, daß ein großes Geisterheer den tiefsten Süden Ar-Charads bedroht.

Ar-Charad ist eine erbliche Monarchie. Erlischt die Familie des bisherigen Großfürsten, erhält ein Vertreter der nächstälteren Reichsfürstenfamilie die Krone. Das Großfürstentum wird dann von deren Stammlanden aus regiert. Die Hauptsprache ist das Char, vor allem im Norden wird aber auch das Cornische verwendet. Nur Menschen können das Bürgerrecht in den Städten erlangen, es gibt jedoch für andere Rassen den Status eines Günstling, der von den Fürsten verliehen werden kann. In den teilweise zu Ar-Charad gehörenden Urwäldern ist das rein menschliche Bevölkerungselement jedoch klar in der Minderheit.